Buddha
Garden of Eden

Santana

Gustav Mahler

Dire Strraits
die einen sammeln souvenirs aus allen ländern der welt, die anderen stoffpinguine.

bei mir haben sich in den siebziger und achtziger jahren unzählige vinyls angesammelt. in einer zeit, in der noch echte folkfreaks (nicht die darauf folgenden körnlipicker und gräslifrässer aus der sitarszene) auf den gurten oder auf die lenzburg pilgerten, und nelly bei pastorini in aarau mit klassik und umwerfendem charme für umsatz sorgte. ihr ist es auch zu verdanken, dass nach zwei jahrzehnten und drei umzügen noch immer an die 2000 vinyls bei mir herumstehen.

dabei ging es der musikindustrie damals nicht so sehr um die qualität der tonaufnahmen, wie immer wieder behauptet wurde. kompliziert für sie war vielmehr das handling:

was nicht mit sorgfalt behandelt wurde, bekam auf dauer ein böses alter.






all die «schöne musik» einfach so zu entsorgen, nur weil die musikindustrie damals das ganz grosse geschäft mit den cds witterte, war mir viel zu schade. ausserdem wären für mich so selten gespielte werke wie die bei astrée verlegten «la pieces pour la flute traversiere» von michel de la barre (1710) oder das «banchetto musicale» mit intraden und tänzen aus der spätrenaissance (musicalische compagney bei darringhaus und grimm) vollends aus dem blickfeld verschwunden. auch wenn ich darauf keinen direkten zugriff mehr hatte, so war wenigstens – rein physisch – alles noch da und entsprechende optionen noch offen.

was auflagegewicht der tonzelle, aufbewahrung und pflege (samt carbonbürstchen, das noch immer in betrieb ist) anbelangt, habe ich von allem anfang an für optimale bedingungen gesorgt. vor allem bin ich den so hochgelobten und für die zeit sehr fortschrittlichen schallplattenwaschanlagen aus dem weg gegangen, die nach ein paar monaten trockenzeit den dreck in den rillen samt waschmittelrückständen so richtig dick in den rillen ablagern liessen.

in meiner sammlung sind gebrauchsspuren also selten, bloss die covers haben etwas gelitten.
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